Die Akte Alois Brunner warum einer der größten Naziverbrecher noch immer auf freiem Fuß ist
Der 1912 in Rohrbrunn im österreichischen Burgenland geborene Alois Brunner kommt 1938 nach Wien, wird dort alsbald Freund und engster Mitarbeiter Eichmanns in der "Zentralstelle für jüdische Auswanderungen", macht Wien in dessen Auftrag "judenrein", organisiert später von Berlin...
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Format: | UnknownFormat |
Sprache: | ger |
Veröffentlicht: |
Frankfurt am Main u.a.
Campus-Verl.
2000
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Zusammenfassung: | Der 1912 in Rohrbrunn im österreichischen Burgenland geborene Alois Brunner kommt 1938 nach Wien, wird dort alsbald Freund und engster Mitarbeiter Eichmanns in der "Zentralstelle für jüdische Auswanderungen", macht Wien in dessen Auftrag "judenrein", organisiert später von Berlin aus für Eichmann Deportationen von Juden aus Berlin, Saloniki, Paris, Nizza, Bratislava und schickt zwischen 1939 und 1945 mehr als 120.000 Menschen in den Tod. Danach taucht er mit falschem Namen unter: im Ruhrgebiet, später in Diensten Syriens, mit Verbindungen zu Geheimdiensten. Die Ermittlungen werden eingestellt und laufen aus. Die beiden Autoren, Redakteure beim Hessischen Rundfunk, haben die Geschichte des Alois Brunner recherchiert und im Auftrag des Hessischen Rundfunks einen Film daraus gemacht (Erstsendung Ende 1998; als VHS-Kassette bei HR-Video erhältlich). Darauf basiert dieses Buch. Wie im Falle des Anton Burger (K. Müller-Tupath, BA 10/00) sind die Ermittlungen im Fall Alois Brunner ein echter Skandal. (2) (Friedrich Andrae) |
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Beschreibung: | Literaturverz. S. 320 - 322 |
Beschreibung: | 326 S. Ill. 22 cm |
ISBN: | 3593365693 3-593-36569-3 |