GottsAckhersGebäw Jn was Form vnd gestalt/ gutter Ordnung/ Auch Löblichem Wolstand/ die in Gott abgestorbene Christliche Personen/ zu ihren Rhuebettlin/ in den GottsAckher getragen/ vnd daselbsten Ehrlich zu der Erden bestettiget. Dann Erstlich die Herzen Regenten/ neben dero Abelichen familien, in ganz bedeckhten Gängen beygetzt/ inen von Metall gegossene7 oder von stein gehauene/ Sowohln Kunstreicher Mahlerey/ neben benckhwürdigen Schriften/ Epithaphien auffgerichtet/ vergättert / dadurch man zwar hinein sehen/ aber weder von der Menschenhand/ noch vom Regen/ Schnee/ wind/ vil weniger aber der Sonnenstrahlen/ nicht könden versehrt/ sonder hiezugegen lang und beständig/ in gutem Wolstand erhalten werden. Am Andern/ für die mittelstands/ auch wol angesehene Personen/ an der innersten Mauren/ mit fürhangendem Dach/ in etwas bedeckten Grabsteinen gleicher weiß ihre Ruhebettlin zuverordnen. Zum Dritten/ den Erbarn Bürgern/ zum theil eingezingelte/ so dann auch den gemeinen Leuten/ also under dem freyen Himmel ihre Gräber/ neben geschmeidigen kleinen Grabsteinlin zubestellen. So dann Viertens/ wie ein dem mittel des Gotts Ackhers/ ein Capellen köndte auffgebauet/ auch sich derselben zubedienen wert. Darauff so folgt der Beschluß/ von einer Christlichen/ und sehr Trostreichen Leichpredigt: sich deß kurz: und vergänglich: Menschlichen Lebens/ offt und vil zuerinnern.
Gespeichert in:
1. Verfasser: | |
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Weitere Verfasser: | |
Format: | UnknownFormat |
Sprache: | ger |
Veröffentlicht: |
Augspurg
Schultes
1653
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Schriftenreihe: | Furttenbach, Joseph 1632-1655 [Allgemeine deutsche Baukunst]
Der Fünffzehende Theil |
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