Sebastian Fabian Klonowic

Tod des Acernus, Gemälde von [[Wilhelm Leopolski mini|Tod des Acernus, Gemälde von Wilhelm Leopolski, 1867 Sebastian Fabian Klonowic (auch ''Klonowicz''), genannt Acernus (* um 1545 in Sulmierzyce, Powiat Poznański, Polen; † 29. August 1602 in Lublin) war ein polnischer Schriftsteller und Dichter.

Klonowic, mit dem Beinamen Acernus (poln. klon = deutsch Ahorn, lat. Acer), erlangte an der Universität Krakau den Doktorgrad und kam 1576 nach Lemberg. 1580 ging er nach Lublin und wurde dort Ratsherr sowie 1600 Bürgermeister. Durch seine rücksichtslose Geradheit zog er sich viele Feinde zu, und wegen seiner Hinneigung zur Reformation wurde er von dem Klerus verfolgt. Er schrieb in polnischer und lateinischer Sprache.

1862 wurde ihm in Sulmierzyce ein Denkmal errichtet. In seiner großen lateinischen Dichtung ''Victoria deorum'', einer ''gereimten Philippika gegen den Adel'', entwickelt Klonowic seine politisch-sozialen Begriffe über den wahren Adel; in dem ''Judasbeutel Klonowic'' brandmarkt er die verschiedenen Arten gewissenlosen Erwerbs, der Heuchelei, der Gewalttätigkeit der Großen etc.

Als Frucht einer Reise nach Danzig erschien die episch-didaktische Dichtung ''Flis'' („Floßwesen“). Während seines Aufenthalts in Lemberg besang er in der lateinischen Dichtung ''Roxolania'' die Naturschönheiten und den Reichtum Rotrusslands.

Auf den Tod Jan Kochanowskis dichtete er ''Dreizehn Klagelieder''. Gesammelt erschienen die Gedichte Klonowics in der ''Biblioteka polska'' (Krakau 1858). Eine gute lateinische Biographie von Klonowic schrieb Mierzynski (Berlin 1857). Veröffentlicht in Wikipedia
Treffer 1 - 20 von 44 für Suche 'Klonowicz, Sebastian Fabian', Suchdauer: 0,31s Treffer weiter einschränken
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7. 7
  8. 8
  9. 9
  10. 10
  11. 11
  12. 12
  13. 13
  14. 14
  15. 15
  16. 16
  17. 17
  18. 18
  19. 19
  20. 20